Arbeitgeber Katar

Länder: Katar

Tags: Katar, WM, sport

Die Baustellen in Katar sind die große Hoffnung vieler Nepalesen. Sie sind bereit, viel Geld zu bezahlen, um einen Arbeitsplatz vermittelt zu bekommen. Doch vor oft müssen sie stundenlang in der Hitze schuften, bekommen ein miserables Gehalt und wenn sie in die Heimat zurückkehren, müssen sie oft ihr letztes Geld für den Rückflug ausgeben.

Weltweit verlassen 215 Millionen Menschen ihre Heimat, um in der Fremde Geld zu verdienen. Nirgends ist der Anteil der Wanderarbeiter so hoch wie im Emirat Katar: 90 % der Bevölkerung sind Ausländer. Eine halbe Million von ihnen stammt aus Nepal. Eines der ärmsten Länder der Welt, das seit dem verheerenden Erdbeben von 2015 zusätzlich belastet ist. Viele gehen weg, hoffen auf schnelles Geld im Ausland, doch die meisten von ihnen werden bitter enttäuscht: Die Bedingungen sind schlecht und Gewerkschafter, die den Arbeitern helfen wollen, können nur heimlich tätig sein.
 

Wanderarbeiter aus Nepal: "Wartezeit wird nicht bezahlt"
Wanderarbeiter aus Nepal: "Wartezeit wird nicht bezahlt" Wanderarbeiter aus Nepal: "Wartezeit wird nicht bezahlt" Wanderarbeiter aus Nepal:

 

Zu wenig Entwicklungsprojekte

Nepal ist eines der ärmsten und korruptesten Länder der Welt. Täglich verlassen 2000 Nepalesen ihre Heimat, um im Ausland nach Arbeit zu suchen. Viele von ihnen kommen aus Orten, in denen seit dem Erdbeben von 2015 die Häuser in Trümmern liegen und kaum einer Geld verdient. Freiwillig geht keiner. Doch um die Leute zu halten, bräuchte es Entwicklungsprojekte im Land. Noch gibt es davon nur sehr wenige.
 

Nepal: Investition in die eigene Zukunft
Nepal: Investition in die eigene Zukunft Nepal: Investition in die eigene Zukunft Nepal: Investition in die eigene Zukunft

 

Zuletzt geändert am 1. August 2016