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António Gutteres: "Ich hasse Camps"

Länder: Zentralafrikanische Republik, Palästina, Syrien

Tags: UNHCR, Réfugiés

Von 2005 bis Ende 2015 war António Gutteres Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge. In Genf, dem Sitz des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), sprach er im September 2014 mit ARTE Reportage über die Lage der Flüchtlinge, Krisenmanagement und diplomatische Spannungen. Im Interview vermittelt er ein ungeschminktes Bild davon, wie seine Institution arbeitet, die 1951 gegründet wurde und sowohl in ihrem politischen Engagement als auch finanziell vom Wohlwollen der internationalen Gemeinschaft abhängig ist. ARTE Reportage wirft ein Licht auf das UN-Flüchtlingshilfswerk - ein Vorbild weltweiter humanitärer Zusammenarbeit, dessen Grenzen in der Syrienkrise allerdings auf tragische Weise zutage getreten sind.

Interview with António Guterres (UNHCR)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich das UN-Flüchtlingshilfswerk das einzigartige Ziel gesetzt, Flüchtlinge zu schützen, für ihre Probleme dauerhafte Lösungen zu finden und über die Umsetzung der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 zu wachen. Die Institution verfügt über ein Budget von drei Milliarden Dollar pro Jahr und beschäftigt 850.000 Mitarbeiter weltweit, davon 700 am Sitz in Genf.

 

UNHCR Report 2013 - World Trends

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016