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76.000 Syrer wollen nach Deutschland

Länder: Deutschland, Syrien

Tags: Flüchtlinge

Die Bundesrepublik hat sich nach langem Zögern bereit erklärt, insgesamt 10.000 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge aufzunehmen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier denkt darüber nach, dieses Kontingent nochmals zu erhöhen. Denn der Bedarf ist weitaus höher. Syrer, die schon länger in Deutschland leben, haben rund 76.000 Aufnahmeanträge gestellt, für Angehörige, die bislang in dem Bürgerkriegsland und in türkischen, libanesischen oder jordanischen Flüchtlingslagern ausharren.
Doch deren Anträge werden nicht prioritär behandelt und zum Teil sogar abgelehnt. Denn „Familienzusammenführungen“ sind nach den deutschen Bestimmungen nicht vorgesehen. Hilfsorganisationen wie Pro Asyl fordern von der Bundesregierung ein Umdenken – und eine schnelle wie unbürokratische Regelung. Eine Reportage von Nathalie Daiber.

Allemagne : l’accueil des réfugiés syriens

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016