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Berliner kämpfen für ihre Stimme

Länder: Deutschland

Tags: Berlin, Wahlrecht, Wahlen

In Berlin wird am Sonntag gewählt. 2,5 Millionen Bürger sind aufgerufen, ihre Stimme für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen abzugeben. Nach den letzten Umfragen dürfte die rechtspopulistische AfD auf 10 bis 15 Prozent der Stimmen kommen. Erstaunlich in einer Stadt, die für ihre Toleranz und Weltoffenheit bekannt ist. Seit Jahren prägen junge, kreative Menschen aus aller Welt das Bild und die Atmosphäre Berlins. In der bunten Vielvölkerstadt wird manchmal sogar mehr Englisch als Deutsch gesprochen. In der Berliner Politik aber scheint das kaum angekommen zu sein. Denn viele dieser jungen Europäer und Nicht-Europäer dürfen an der Landeswahl nicht teilnehmen. Insgesamt leben über eine halbe Million Menschen in Berlin, die nicht wahlberechtigt sind, weil sie keine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Das ist jeder fünfte Berliner! Dagegen wehrt sich die Kampagne "Wahlrecht für alle" und findet zumindest bei den linken Parteien immer mehr Gehör. Für das Wahlrecht kämpft auch die Französin Séverine Lenglet.

Berlin: "Wahlrecht für alle"
Berlin: "Wahlrecht für alle" Berlin wählt am Sonntag. Und tatsächlich ist es immer mehr eine bunte Vielvölkerstadt hier wird manchmal mehr englisch als deutsch gesprochen. Berlin:

 

Zuletzt geändert am 15. September 2016