ARTE Reportage

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Internationales Reportagemagazin

Samstag, 26. Juli 17.09

Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. ARTE Reportage berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter diesen Fakten verbergen.

Nächste Ausgaben (1/3

Samstag, 26. Juli

17.09

Die Themen: Wenig bekannt ist, dass die russische Autofabrik, die den Lada baut, heute in westlicher Hand ist. Renault/Nissan hält die Mehrheit der Aktien von Avtovaz in Togliatti. - Die Ausbeutung der Regenwälder hat die Pygmäen aus dem Land ih...

Samstag, 2. August

16.55

Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. "ARTE Reportage" berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter dies...

Samstag, 9. August

17.10

Das Magazin für aktuelle internationale Politik wird immer samstags gegen 17.00 Uhr ausgestrahlt. Durch die Sendung führen abwechselnd Andrea Fies und William Irigoyen. Auf der Grundlage seines redaktionellen Sendeauftrags wirft "ARTE Reportage" d...

Birma: die Menschen im Delta / Coltan: in den H...

ARTE Reportage
ARTE+752 minutes

Sendung (wieder)sehen (1/1

  • Birma: die Menschen im Delta / Coltan: in den Händen der FARC

Videos (1/5

Russland: Togliatti - die Lada-Stadt (Ausschnitt)

Eine(r) aus Europa - Angelika Niebler

Eine(r) aus Europa - Emmanuel Maurel

Südsudan: Erst Krieg dann Hungersnot (Ausschnitt)

Interview mit Michael Unger über seine Reportage in Kenia

Dienstag, 22. Juli

Kamerun: Die Vertreibung der Pygmäen


Ihren Wald beuten die Internationalen Multis aus und sie haben keinen Zutritt zum neuen Naturschutzgebiet der Regierung… 

Dienstag, 22. Juli

Russland: Togliatti – die Lada-Stadt


Mehrheitsaktionär der „Lada-Werke“ ist heute Renault/Nissan – der Weltkonzern will in diesem Jahr über 14.000 der 60.000 Arbeitsplätze streichen…

 

Donnerstag, 17. Juli

Coltan: In den Händen der FARC


Das Metall für Mobiltelefone und Elektronische Spielereien ist hoch begehrt – in Kolumbien verschachern es die Rebellen auf dem Schwarzen Markt… 

Donnerstag, 17. Juli

Birma: Die Menschen im Delta


In diesen Zeiten der politischen Wende fuhren unsere Reporter auf das Land – wie dort die Bauern und Fischer von internationaler Hilfe profitieren… 

Donnerstag, 10. Juli

Kenia: Daktari im Anflug


Die fliegenden Ärzte der afrikanischen Hilfsorganisation „Amref Health Africa“ helfen Menschen in den entlegensten Regionen des Kontinents …   

Neueste Artikel (1/5)

  • Ihren Wald beuten die Internationalen Multis aus und sie haben keinen Zutritt zum neuen Naturschutzgebiet der Regierung… 

  • Mehrheitsaktionär der „Lada-Werke“ ist heute Renault/Nissan – der Weltkonzern will in diesem Jahr über 14.000 der 60.000 Arbeitsplätze streichen…

     

  • Das Metall für Mobiltelefone und Elektronische Spielereien ist hoch begehrt – in Kolumbien verschachern es die Rebellen auf dem Schwarzen Markt… 

  • In diesen Zeiten der politischen Wende fuhren unsere Reporter auf das Land – wie dort die Bauern und Fischer von internationaler Hilfe profitieren… 

  • Die fliegenden Ärzte der afrikanischen Hilfsorganisation „Amref Health Africa“ helfen Menschen in den entlegensten Regionen des Kontinents …   

Fotos (1/3)

  • (1): Südsudan: Erst Krieg dann Hungersnot Drei Jahre nach der Unabhängigkeit versinkt der Südsudan seit Dezember letzten Jahres immer tiefer im Bürgerkrieg zwischen den verfeindeten Ethnien des Präsidenten und denen seines ehemaligen Stellvertreters: 1,2 Millionen Menschen sind auf der Flucht – die Vereinten Nationen warnen vor der Gefahr einer Hungersnot im Land. Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der UNO öffneten die Blauhelme im Dezember ihre Militärcamps für die Flüchtlinge vor den Kämpfen zwischen der Armee und den Rebellen. Der politisch motivierte Konflikt zwischen dem amtierenden Präsidenten Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Rieck Machar weckte die uralten Konflikte zwischen den Völkern der Dinka und der Nuer, sie bilden zusammen die Mehrheit der Stämme im Südsudan. Vermutlich sind inzwischen Zehntausende Menschen, Zivilbevölkerung, Soldaten und Rebelle...

  • (1): Birma, die Menschen im Delta Myanmar, das alte Birma, ist fruchtbar und reich an Bodenschätzen. Doch die Jahrzehnte der Militärdiktatur haben die wirtschaftliche Entwicklung des Landes behindert – der Wirbelsturm Nargis vor sechs Jahren war für die Fischer und Bauern eine Katastrophe, von der sich viele nur langsam wieder erholten. In diesen Zeiten der politischen Wende in Birma fuhren ARTE-Reporter zu dem Menschen auf das Land. Südöstlich von Rangun, im sogenannten Chin-State, liegt das Irrawaddi-Delta, nahe der Grenze zu Indien. Der Irrawaddy fließt quer durch ganz Birma, von Nord nach Süd, Der Hurrikan hat 2008 die Reisfelder der Bauern im Delta verwüstet, der Einsatz von Pestiziden die Fischbestände schon lange dezimiert. Dort arbeiten die Leute von der GRET, einer französischen Hilfsorganisation, um die Terrassenfelder für den Reis mit auszubauen und den Fischern etwa durc...

  • (1): Russland: Togliatti - Die Lada-Stadt Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der EU stehen seit der Affäre um die Krim und dem Konflikt um den Osten der Ukraine wieder im Fokus der Öffentlichkeit und damit auch auf dem Prüfstand, vor allem die Gaslieferungen aus Russland. Weniger bekannt aber ist, dass die Autofabrik der Russen, die den Lada baut, heute in westlicher Hand ist, Renault/Nissan hält die Mehrheit der Aktien von Avtovaz. Die ARTE-Reporter fuhren zu Avtovaz am Ufer der Wolga. In den 50er und 60er Jahren stampften die Arbeiter und Ingenieure der Sowjetunion hier eine Stadt aus dem Boden, eine sogenannte Monostadt, die sie um die Autofabrik herum bauten und nach dem Führer der italienischen Kommunisten benannten, Togliatti. Denn der Lada wurde damals in Fiat-Lizenz gebaut, es war ein russisch modifizierter Fiat 124. Bis heute produzieren sie Ladas, neue ...