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München: Street Art von der Straße geholt

Länder: Deutschland

Tags: Blek Le Rat, München, Street Art, Banksy, Graffiti, Kunst, Kunstmarkt, Icy&Sot, Ganzeer, Qi Xinghua, Shepard Fairey

Street Art entsteht klassischerweise draußen, oft ist sie illegal und unverkäuflich sowieso. Eine kommerzielle Wanderausstellung rund um Street Art gibt es seit diesem Monat im Münchner Olympiapark: "The Magic City - die Kunst der Straße". Sie verspricht dem Publikum für 15 Euro auf 2500 Quadratmetern die gesprayten, geklebten, getaggten, gemalten oder geritzten Kunstwerke 50 internationaler Street Art-Künstler aus 20 Ländern. Darunter neue Werke von Banksy, von Shepard Fairey, dessen „Hope"-Poster von Barack Obama den US-Wahlkampf 2008 durchgehend begleitet haben und der auch jetzt die aktuellen Protestbilder prägte. Auch der bekannte Künstler Qi Xinghua aus China stellt seine dreidimensionalen Straßenbilder aus, genauso wie das aus dem Iran stammende, geflüchtete Künstlerduo Icy&Sot oder der Ägypter Ganzeer, der mittlerweile zu den wichtigsten Street-Art-Künstlern zählt.

 

Doch verliert Straßenkunst nicht ihren Charme und ihren Sinn, wenn sie so präsentiert wird? Die Frage entzweit Fans seit Jahren. Wir haben uns in München umgeschaut und mit zwei Urgesteinen der Szene gesprochen, dem US-Kurator Carlo Mc Cormick und dem französischen Künstler Blek le Rat.

Street-art à Munich
Street Art von der Straße geholt Verliert der Reiz der Straßenkunst auf einer riesigen Messe-Ausstellung nicht seinen Charme und seinen Sinn? Street Art von der Straße geholt

 

Zuletzt geändert am 17. April 2017