Der Kampf um Rios Favelas

15. Juli 2015

11,4 Millionen Brasilianer leben in Favelas. In Rio de Janerio gibt es hunderte solcher Armenviertel, knapp ein Drittel der Bevölkerung lebt dort. Vor der Fußballweltmeisterschaft 2014 sollten großflächige Polizeieinsätze die Sicherheit in den Favelas erhöhen. Die sogenannte "Friedenspolizei" sollte kriminelle Organisationen vertreiben und für Ordnung sorgen. Doch das Ergebnis ist umstritten, Kritiker werfen den Behörden Korruption vor. Der Film "Rio - Kampf um Frieden" von Gonzalo Arijón zieht eine Bilanz der neuen Sicherheitspolitik. In diesem Dossier finden Sie einen Artikel zur Lage in den Favelas, eine Reportage über die Friedenspolizei, und Reportagen von Fotografen aus den Favelas, die ihren Blick auf die brasilianische Präsidentschaftswahl 2014 wiedergeben. 

Artikel
Das Spiel um die Favelas

Sind die Einsätze der Friedenspolizei mehr als nur Make-up für die WM? Ein Bericht über den Wandel in Rio de Janeiros größter Favela.

Reportage - ARTE Journal
Brasilien: Befriedungspolizei in der Kritik

Mit Hilfe der sogenannten Friedenspolizei sollen die brasilianischen Favelas befriedet werden. Doch ihr Einsatz ist umstritten. Kritiker halten sie für korrupt und brutal. 

Ausschnitt ARTE Reportage 0706_bresil_foot_05.jpg

Brasilien: Stürmer aus dem Slum

Sie waren 13, als sie von der großen Karriere träumten – unsere Reporter haben sie wieder getroffen, acht Jahre später, kurz vor der WM in ihrer Heimat…  

Internationales, Politik, Gesellschaft, Brasilien

Brasilien: Die Präsidentschaftswahlen aus Sicht der Favela

Um einen etwas anderen Blick auf die Präsidentschaftswahlen in Brasilien zu werfen, lässt ARTE Info einer Fotoschule aus einer der gefährlichsten Favelas von Rio freie Hand.