Geldwäsche im großen Stil

Länder: Mexiko, Vereinigte Staaten Von Amerika

Tags: Drogenhandel, Geldwäsche

In Mexiko kontrollieren die Drogenkartelle die Wirtschaft und waschen ihr Geld auf den internationalen Finanzmärkten. Vom betrogenen Bauern, über die schwarzen Kassen der Hisbollah, bis hin zu amerikanischen Banken, die auf die schiefe Bahn geraten sind: verfolgen sie den Weg des Geldes aus den mexikanischen Drogengeschäften.


Und was ist mit Europa?

In zwei oder drei Jahren wird Europa mehr Drogen importieren als die USA. Das heißt, dass alle kriminellen Vereinigungen mit Mexiko Geschäfte machen werden. Alle Finanzzentren Europas werden davon betroffen sein. Denn eines ist klar: Wo man Drogen verkauft, wird auch Geld gewaschen. Gegenwärtig gibt es keine Skandale oder Enthüllungen, die belegen würden, dass Frankreich im gleichen Ausmaß in die Geldwäsche verwickelt ist wie London. Die britische Hauptstadt ist deshalb so stark involviert, weil sie das größte Finanzzentrum Europas ist. Deswegen wird London in der Dokumentation an erster Stelle genannt. Wir wissen, dass auch der Finanzplatz Frankfurt zur Geldwäsche beiträgt. Ich gehe also davon aus, dass Paris genauso betroffen ist.  
 


Agnès Gattegno, Regisseurin

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016