|

Die Betonmonster der Nachkriegszeit

Länder: Deutschland

Tags: Ausstellung, Kunst, Architektur

Brutalistische Architektur, oder die einstürzenden Neubauten der Nachkriegszeit: seit den 1950er Jahren waren Gebäude mit Sichtbetonwänden der letzte Schrei. In den vom Krieg zerbombten Städten füllten sie Lücken, anderswo waren es die Beton gewordenen Träume einer avantgardistischen neuen Stadt, die auf der grünen Wiese Wirklichkeit wurden.

Brutalistische Architektur erleben

Die Ausstellung "Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus" in Dortmund läuft noch bis zu dem 24. September 2017.

Heute verschwindet der Brutalismus zunehmend aus dem Stadtbild, denn er wird als hässlich wahrgenommen und viele der meist nicht denkmalgeschützten Gebäude werden eher abgerissen als saniert.
Gleichzeitig formieren sich Anhängergruppen, auch im Internet. Darunter ist z.B. die Facebook-Gruppe „The Brutalism Appreciation Society", die sich für den Erhalt der städtebaulichen Zeugnisse aus den 1950er/60er Jahren einsetzt und weltweit heute über 47.000 Mitglieder hat. Angeregt durch die Aktivitäten dieser Facebook-Gruppe zeigt die Ausstellung 19 internationale künstlerische Positionen, die sich mit dem brutalistischen Baustil der Nachkriegsmoderne auseinandersetzen. 

 

Die Betonmonster der Nachkriegszeit
Die Betonmonster der Nachkriegszeit Brutalistische Betonbauten werden oft als hässlich wahrgenommen. Eine Dortmunder Ausstellung will das ändern. Die Betonmonster der Nachkriegszeit
Zuletzt geändert am 17. Mai 2017